Zweiter Tag auf Regen, äh Rügen

Wie von Sandra gestern angekündigt, zeigte sich heute der Regen von seiner besten Seite.

Anfangs noch im lichten, aber nicht sonnigen Licht recht spät gefrühstückt, sind wir nach einem QSO mit Bernd aus Greifswald, der uns noch viele Tipps für unseren Aufenthalt geben konnte, gen 12 Uhr los nach Binz.

Wir stellten fest, dass dort der Bär steppt und dies wohl eines der Haupt-Touristen-Ziele sein muss – sogar die Geschäfte haben sonntags geöffnet – ein typische Indiz für lebendigen und funktionierenden Tourismus! 🙂

Eigentlich wollte ich ja die ehemalige NVA-Stasi-Erholungssiedlung in Prora ansehen, was sich allerdings für den heutigen Versuch mangels Orientierung und dann zu weiter Entfernung erledigt hatte – kein Problem.

Wir sind dann an den Strand bei Binz und haben unsere Füße und teilweise auch Beine ins Meer gesteckt. Nach einigen Metern den Strand entlang laufen und vereinzeltem Steine und Muscheln sammeln, kamen wir dann bei einem Eventbereich in Binz an, wo gerade bei Mallemusik irgendein Wettbewerb gelaufen war, der wohl auch im TV übertragen wurde. Relativ uninteressiert haben wir das links bzw. rechts liegen lassen und sind auf eine Anlegebrücke ca. 200m ins Wasser bzw. rund 4m darüber hineingelaufen.

Der Regen ließ dann nicht mehr lange auf sich warten und schlug dann voll zu.

Nach rund 1,5h sind wir dann zurück nach Sassnitz in die Ferienwohnung gefahren. Sandra hat dann lecker gekocht und wir haben ausgiebig gegessen.

Den Rest des Tages haben wir mit Spielen und TV schauen verbracht – Joel wollte eigentlich noch Bernstein sammeln gehen, verließ sich dafür zu arg auf den leider dann doch falschen Wetterbericht von Google.

Fahrt von Erfurt nach Rügen und Ankunft

Nach einem ordentlichen Frühstück ging es um kurz nach neun Uhr los, noch tanken und dann für 7,5 Stunden auf die Autobahnen und Bundes- bzw. Landesstraßen nach Rügen.

Die Kids waren absolut prima im Verhalten – mit dem ein oder anderen kurzen, stockenden Verkehr kamen wir dann auf der Insel und an/in der Ferienwohnung an.

Erster Eindruck – wunderbar und prächtiger Ausblick mitten vom Wohnzimmer, aus dem Fenster über die Terrasse hinweg direkt aufs Meer.

Zweiter Eindruck – Ferienwohnung super ordentlich und gemütlich, nicht steril!

Dritter Eindruck – mit Baden gehen ist hier in der Nähe des Hauses wohl eher nix – mal sehen, was sich da noch finden lässt.

Also haben wir erst mal ausgepackt und uns kurz eingelebt. Da wir vorab schon den Kühlschrank bestücken lassen konnten, freuen wir uns – stellen aber fest, dass wir gleich noch einkaufen gehen können, damit wir etwas „rücksichtloser“ im Umgang mit den Lebensmitteln sein können. 😉

Nachdem ich dann den Grill auf dem Balkon angefeuert hatte – während ich parallel erst mal den Mast für die Funk-Antenne auf dem Balkon montiert hatte, was der Nachbarhund wohl etwas beunruhigend fand, haben wir Putensteaks gegrillt und Joel und ich hatten uns für Sushi entschieden – aus dem Lebensmittelmarkt des Vertrauens. Ich fand es ganz lecker, Joel war doch eher etwa enttäuscht und sichtlich erstaunt, dass es mir wohl so geschmeckt hatte.

Nach dem Essen und Abräumen sind wir dann noch in Richtung Meer los gelaufen. Nach ersten Gehversuchen in völlig falsche Gegenden haben wir dann den richtigen Weg gefunden und die Jungs konnten „einigermaßen“ ins Wasser. Dass es wohl recht frisch war, spürte ich schon beim Bernsteinsuchen mit Sandra und Ayleen. 🙂

Nach Rückkehr war allmählich Schlafen angesagt und das sollte es dann auch für den ersten Tag auf Rügen gewesen sein.

Schön, dass wir da sind!

Fahrt nach Erfurt 

Wir sind gen 11:00 Uhr los gefahren, nachdem ich noch in einer Schweizer KFZ Werkstatt eine 20 Ampere Sicherung kaufen musste, weil ich jene gestern Abend noch genialerweise zerstört hatte und so der Zigarettenanzünder bzw. daran angeschlossene Ladegeräte nicht funktioniert hätten, was in Anbetracht der notwendigen Dauernavigation doof gewesen wäre….ja ja…… Immer das Basteln! 😉

Die Fahrt an sich verlief ziemlich reibungslos – ein paar Minuten durch den ein oder anderen stockenden Verkehr verloren, aber das ist überhaupt kein Problem! 

Wir sind nun im Gasthof angekommen, frisch geduscht und gehen gen sieben was im Hause essen – die Küche soll hier sehr gut sein. 

Morgen früh geht es dann auf zur zweiten Hälfte und dann begrüßen wir Rügen bzw. die Insel uns.