Chromebook SAMSUNG 303C12-H01

Tja – ich bin dabei – in der Liga der Chromebooks.

Ich brauchte einfach etwas zwischen meinem iPad und meinem normalen Arbeits-Notebook. Zu oft habe ich mich über zu viel mitzuschleppendes Gewicht bzw. eine fehlende Tastatur geärgert.

Entschieden habe ich mich für das 11,6″ SAMSUNG 303C12 mit 2GB RAM, 16GB Festplatte und integriertem UMTS Modem für 349€ – auch deswegen, weil es auf einem EXYNOS ARM Prozessor (2 x 1,7GHz) basiert, der auch in Tablets Einsatz findet. Das Gerät ist außerdem lüfterlos, verfügt über ein mattes Display mit 1366×768 Pixel Auflösung, der Akku hält bei mir bisher locker 6 Stunden durch, die Tastatur finde ich super und das Gerät entwickelt kaum Abwärme – tolles Energiekonzept! Weiter sind je eine USB3, USB2 und eine HDMI Buchse auf der Rückseite. Dass das Gerät über WLAN und Bluetooth verfügt, setze ich als Selbstverständlichkeit voraus.
Das Gerät gibt es auch nur mit WLAN, was ich im Sinne des gesamten Chromebook-Prinzips definitiv für eine unsinnige Existenz halte!

Die Performance ist vollkommen ausreichend – es ersetzt natürlich kein Notebook – aber das war ja auch nicht der Zweck, den es zu erfüllen galt.
Mit dem Gerät erhält man außerdem 2 Jahre 100GB Google Drive Speicher kostenlos dazu, was sonst auch mit nochmal $4,99/Monat zu Buche schlagen würde.
Dieser Gerätetyp wurde auch deswegen von mir gewählt, weil ein Shellskript existiert, mit dem man ein komplettes Ubuntu – aktuell in 13.04 Version – auf einer SD-Karte installieren kann und somit das Gerät zu einem vollwertigen, auch offline nutzbaren Notebook macht – wichtig für Zugfahrten etc. während man keinen wirklich stabilen Netzzugang hat  und sonst ChromeOS nur sehr eingeschränkt bis gar nicht nutzen könnte. Seit rund zwei Tagen nutze ich aber ausschließlich ChromeOS und bin immer mehr Freund statt Feind dessen – trotzdem habe ich die SD-Karte natürlich stets dabei.

…ich mach nen Deckel drauf – tolles Gerät, das wirklich Spaß macht!

LINK

 

Übrigens – jetzt nach dem dritten Tag stelle ich fest, dass ich mein normales Notebook gar nicht benutzt und auch nicht vermisst habe! 🙂

FreeNAS und der Durchsatz

Ein Test hat mir bestätigt, dass in der Konfiguration HP Microserver und dem LSI-3081E RAID Controller der Datendurchsatz OHNE Controller also mit einem RAID-Z per Software und dem Onboardcontroller um bis zu 2/3 höher ist als mit dem Controller! Abgefahren!

Freiburg kehrt zurück zu MS Office

Der Gemeinderatsbeschluss von 2007 wurde gekippt, Freiburg kehrt zurück zu MS Office – welch Schande bzw. Traurigkeit.
In den letzten Tagen wurde bekannt, dass die Stadtverwaltung plant rund 2500 Arbeitsplätze, gestützt auf einem für mich sehr fragwürdigen Gutachten und der Erfahrung der letzten 5 Jahre, zurück zu MS Office migrieren möchte.

Die Gemeinderatssitzung fand heute statt und ich war vor Ort. Nebst recht viel lauschendem Publikum in den Besucherrängen wurden einzelne Wortmeldungen des Gemeinderats getätigt. CDU, SPD und Freie Wähler äußerten und rechtfertigten sich oberflächlich und beleuchteten den wirklichen Sinn wenig. Während sich der Sprecher der FDP wirklich gut für Opensource Software aussprach und argumentierte.

Dies alles niederzuschreiben wäre unnötig, das können andere besser: http://www.heise.de/meldung/Freiburg-wechselt-zurueck-zu-MS-Office-1753751.html

Ich halte fest:
Natürlich muss eine Verwaltung ökonomisch arbeiten, dennoch steht für mich als Bürger einer roten Zahlen schreibenden Stadt die Geldfrage auch im Vordergrund.
Es hat sich gezeigt, dass die Migration ab 2007 extrem schlecht durchgeführt wurde bzw. eigentlich wurde gar nichts an Arbeit betrieben.
Ebensowenig wird eine saubere (Rück-)Migration zu MS Office stattfinden können. Wer selbst bereits MS Office einsetzt, weiß, dass ab Version 2007 unbedingt Mehrarbeit in den Programmen geleistet werden muss um zum gewünschten Ergebnis zu gelangen.
Das heißt, die angebrachten rund 550.000 Euro für Lizenzgebühren sind weit nicht das Ende der Fahnenstange. Realistische Zahlen sehe ich eher bei 1,5 bis 2 Mio – wir werden sehen!

Schön, dass die Bordellsteuer verabschiedet wurde – so kann man wenigstens einen Teil der Kosten kompensieren – ach nee Moment – die werden für andere dringende Singe gebraucht.

HP Microserver N36L und ein LSI 3081E-S Controller

Was für ein Wochenende…!
Bei ebay habe ich mir den erwähnten RAID Controller geschossen, nachdem mich ein Freund im Gespräch berechtigt ins Grübeln brachte, ob mein ESXi Server überhaupt per RAID 1 läuft.
Nach Prüfung war dem gar nicht so, sondern dass ESXi getrost das per Onboardlösung eingerichtete Software RAID 1 wieder in seine Bestandtteile zerlegt und somit nur auf eine Platte sichert. Ergo – so ist das natürlich nix!

Also wie gesagt einen RAID Controller bei ebay suchen und checken ob die angebotetenen Controller überhaupt von ESXi unterstützt werden, was sich als gar nicht so trivial herausstellt!

Dann habe ich den passenden gefunden und für unschlagbare knapp 43€ ersteigert – Listenpreis zwischen 190 und 270€! Der Controller ist aus einem SUN Server und war wie gesagt das totale Schnäppchen!

Also habe ich alle VMs gesichert – dank Trilead VM Explorer per SCP „ratzfatz“ erledigt und dem Controller per SuperMicro-Tool eine offizielle LSI Firmware aufgepatcht. Hier muss man aufpassen, es gibt zwei Varianten – IT (Initiator Target) und IR (Integrated RAID). Erstere ist für mich im Zusammenhang, dass es sich hier um einen RAID Controller handelt eher Schwachsinn, da mit der IT-Firmware der Controller als normaler HBA fungiert und kein RAID bietet. Es handelt sich um eine Slipstream-Firmware, der die RAID Funktionialität entzogen wurde. Um das eher zufällig herauszufinden, vergingen mindestens 3 Stunden!

Nach dem Flashen der Firmware musste ich leider feststellen, dass der RAID Controller Schwierigkeiten mit dem Microserver hat und ich das RAID so nicht konfigurieren konnte – diese Annahme bestätigten mir einige Quellen bei der Googlerecherche.
So musste ich schlussendlich einem anderen Rechner den Controller einpflanzen und die Platten im Microserver lassen und so quasi crossover das RAID einrichten. Dabei war das Kabel natürlich recht kurz, sodass ich die Rechner offen zueinander stellen musste und es so dann einigermaßen ohne Zug auf dem Kabel funktioniert hat.

Jetzt läuft aktuell die Wiederherstellung der einzelnen gesicherten virtuellen Maschinen von gestern! 🙂

Das Ganze dauert nun bis hier bereits zwei Arbeitstage an und von Wirtschaftlichkeit sprechen wir hier in keinster Weise mehr, aber dennoch konnte ich wieder einmal eine Menge neuer Unlogik und seltsamer Erfahrungswerte sammeln und somit mein Wissen unbezahlbar erweitern!

…naja, beim Kunden möchte ich sowas nicht erleben (müssen)!

 

Links:
1. IBM BR10i – IT Firmware ohne Windows
2. http://www.trilead.com

Facebook und DNS?

Und heute morgen – schöne Breitseite für FB!
Pressemeldungen zufolge sei ein DNS Problem einzelner ISPs verantwortlich für das Nichterreichen von FB für rund zwei Stunden.

Die mir bekannten IPs einzelner Webserver zeigten allerdings auch keine Antwort,  also schließe ich ein größeres Netzwerkproblem bei FB selbst nicht aus!

Remember, remember….. 😉

 

http://www.zdnet.com/blog/facebook/facebook-is-down-in-europe/10080?tag=mantle_skin;content

 

UPDATE: Meine Vermutung hat sich also bestätigt – es war ein hauseigenes Problem bei FB und nicht bei Providern!
http://www.netzwelt.de/news/91237-facebook-technische-probleme-behoben.html 

PLESK

Was nen Tag.

Ein Freund kam heute mit nem Anruf und nem Hilfeschrei. Nach einem Update des PLESK Systems lief sein Server nicht mehr und er konnte nichts mehr machen.

Also habe ich mich dem Problem angenommen und erst versucht das System zu reparieren. Zuerst ein Backup per RSYNC auf einen meiner Server und dann mehrere Versuche PLESK zu reanimieren oder zurück zu installieren oder upzugraden etc. Alles erfolglos.

Kurzum haben wir uns dann entschlossen den Rootserver komplett neu zu installieren und mittels eines Konvertierungsskripts von Version 8.x auf 10.x zu migrieren. Das hat auch funktioniert. Im Anschluss die ein oder andere Konfiguration von Mailserver und Sonstiges und jetzt läuft das System wieder.  Schön

Merke: Wenn man PLESK einsetzt, auf keinen Fall beim Upgrade eine Version auslassen und natürlich immer ein Backup vorher zu erstellen, aber das ist ja sowieso klar!

…I am admin, if you see me laughing, you´d better have a backup!

iPad

Tja und da war sie dann die Entscheidung, die ich treffen musste…!
Ich habe ein iPad und muss sagen, ich muss es ja fast loben.

Die Anwendungen, die es für das Gerät gibt, das zweifelsohne absolut überteuert ist, funktionieren einfach.
Sie funktionieren zwar auch nur bis maximal ihrem jeweiligen Tellerrand, aber sie funktionieren.

Absolut überzeugt bin ich von der Haptik, dagegen finde ich das iPad2 etwas zu dünn. Auch wenn das marketingtechnisch sicher das Ziel ist, finde ich es schwierig. Lieber etwas dicker und man hat was zum Greifen und muss nicht ständig denken, das Gerät fiele herunter.
Aber klar – die Zubehörindustrie muss ja auch leben können! 🙂

Ich für meinen Teil hatte bereits durch das WeTab einen passenden Aufsteller auch für das iPad und habe mir für 16€ eine Kunstlederhülle gekauft, die man auch unterwegs mal mehr oder weniger gut zum Aufstellen des iPad nutzen kann.

Schade, dass man das iPad2 (3G) wie in meinem Fall noch nicht jailbreaken kann, aber pod2g und das Dev Team arbeitet ja mit Hochdruck dran. Bis Ende Januar 2012 sollte hier was zu erwarten sein.

 

Also dann ….. think different!

Ubuntu 11.10

So, mittels

upgrade-manager -d

aktualisiere ich gerade mein Produktivnotebook.
Auch wenn das der Upgrade Manager noch darauf hinweist, dies nicht zu tun.

 

EDIT: Nach Rumbasteln habe ich mich dann doch wieder für 10.04 LTS entschieden, denn Unity läuft trotz ATI X300 auf der Kiste nicht akzeptabel, auch nicht in 2D!

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